Vorstellung Listenkandidaten

Hier stellen wir Euch unsere Listenkandidaten für das Bundesland Sachsen-Anhalt vor

1. Listenplatz

Richard Schmid, Diplom-Sozialwirt, Rentner, zwei erwachsene Söhne, acht Enkelkinder, wohnhaft in Könnern.

Ich bin seit 45 Jahren gesellschaftspolitisch aktiv, seit 2001 Mitglied bei Attac, dort 10 Jahre im bundesweiten Koordinierungskreis/Rat tätig. Seit 2006 bin ich Mitglied im Netzwerk Grundeinkommen. Ich arbeite im Vorstand der Transition-Town-Genossenschaft Halle im Wandel eGIch möchte die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen so verändern, dass wir eine immer solidarischere Welt bekommen. Ein BGE sehe ich als Meilenstein auf diesem Weg.

2. Listenplatz

Mathias Schweitzer, 51 Jahre alt, verheiratet, 2 Töchter und 1 Pflegetochter, Technischer Fachwirt Telekom, wohnhaft in Halberstadt

Auf der Suche nach einer neuen sozialen, freiheitlichen und emanzipatorischen Alternative für unsere Gesellschaft bin ich vor ca. 10 Jahren auf das Bedingungslose Grundeinkommen gestoßen. Als ehrenamtlicher Gewerkschafter musste ich erleben, wie Menschen durch das Verlieren ihrer Erwerbsarbeit massiv unter Existenzdruck geraten sind. Das Bedingungslose Grundeinkommen bedeutet für mich, dass es eine Zukunft für jeden Einzelnen in dieser Gesellschaft ohne Existenzängste geben kann. Eigentlich wollte ich nie Mitglied einer Partei werden, habe aber schon 1989 als Unterstützer und später als Mitglied des Neuen Forums Halberstadt diesen Vorsatz über Bord geworfen. Damals habe ich Freiheit und die parlamentarische Demokratie als ein wichtiges Ziel gesehen. Heute ist mein Ziel das Bedingungslose Grundeinkommen, um die Demokratie, welche wir 1989 erkämpft haben zu vollenden. Ich gehe davon aus, dass wir mit der Partei Bündnis Grundeinkommen diesem Anspruch gerecht werden.

http://gegenblende.dgb.de/20-2013/++co++c8cf600c-b3d6-11e2-9f22-52540066f352

3. Listenplatz

Solveig Feldmeier, Gymnasial-Lehrerin in Halle-Neustadt, zwei erwachsene Söhne, eine Enkeltochter, aus Halle/Saale

Ich bin seit 2002 beim globalisierungskritischen Netzwerk Attac aktiv und im Rahmen der Kampagne „Genug für alle“ mit dem BGE in Verbindung gekommen.Ich persönlich könnte durch ein BGE mein politisches Engagement und meine berufliche Tätigkeit besser miteinander vereinbaren. Als wichtigsten gesellschaftlichen Aspekt betrachte ich, dass ein BGE durch Hartz IV ausgegrenzten und benachteiligten Menschen einen verbesserten Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe ermöglichen kann.

4. Listenplatz

Gerald Swoboda, Abteilungsleiter in Burg bei Magdeburg, verheiratet, eine Tochter, aus Domersleben

Seit längerem befasse ich mich mit der Zukunft, mich interessiert einfach was da auf uns und unsere Kinder zukommt. Sehr schnell wurde mir bewusst, dass wir den Weg den wir bisher beschritten haben nicht weitergehen können. Ein Bedingungsloses Grundeinkommen ist in meinen Augen der sozialste Ansatz für unser zukünftiges Miteinander. Von allen – für alle, dieses Motto der Grundeinkommensbewegung sollte uns auf den Weg ins Morgen begleiten. Parteien und Parteiämter waren mir immer suspekt, zu viele Machtspiele und das Schachern um den nächsten besseren Posten – nicht mein Ding. Aber auf einmal gibt es da ein Bündnis Grundeinkommen – ein (mein) Thema und dann will sich diese Partei sogar auflösen, wenn sie ihr Ziel erreicht haben. Das ist ein Ansatz mit dem ich sehr gut leben kann – ein Grund für mich sich zu engagieren.

https://gerald-swoboda2202.jimdo.com/

5. Listenplatz

Christian Schaffer, 38 Jahre alt, geboren und wohnhaft in Halle/ Saale, gelernter Koch und staatlich geprüfter Betriebswirt

Ich setzt mich seit über 10 Jahren für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein. Für mich ist das bGE eine sinnvolle Weiterentwicklung des bestehenden Sozialstaatssystem. Es ist nötig, um auf  den sich ändernen Arbeitsmarkt und gesellschaftliche Entwicklungen zu reagieren. Ein bGE ermöglicht viele Dinge die dem menschlichen Potential entsprechen. Durch ein bGE wird Artikel 1 des Grundgesetzes mit Leben erfüllt!

6. Listenplatz

Ronny Meier, 40 Jahre alt, Berufssoldat, verheiratet, Vater einer achtjährigen Tochter, aus Magdeburg

Eher zufällig bin ich vor Jahren auf einen Vortrag in Form eines Hörbuchs vom Gründer der dm-Drogeriekette gestoßen und war von der Idee sofort begeistert. Als ich dann bei der Meile der Demokratie in Magdeburg auf die damalige Initiative Grundeinkommenhttp://www.grundeinkommen-magdeburg.de/ ) stieß, stellte ich fest, dass es in meiner Region Leute gibt, die das Thema ebenso für so wichtig halten, es weiter zu verbreiten. Die Initialzündung, mich selbst wirklich aktiv einzubringen, kam dann mit der Gründung der Partei Bündnis Grundeinkommen und dessen Anliegen, das Thema auf die politische Agenda zu bringen. Eine Partei nur mit diesem einen Thema ist klar einzuordnen und kein Kompromiss, wie bei jeder der etablierten Parteien. Somit kann ich mich zu 100% mit dem Bündnis Grundeinkommen identifizieren. Persönlich würde das bGE mehr Freiheit und Zukunftssicherheit für mich, meine Familie und das gesamte Umfeld bedeuten. Mein bestes Beispiel ist hierbei meine schulpflichtige Tochter. Mit einem Grundeinkommen, welches ihr heute, während der Ausbildung und während ihres weiteren Lebens stets zur Verfügung stünde, wäre ihre finanzielle Zukunft gesichert. So könnten vor allem ihre individuellen Stärken und ihr Talent gefördert werden und sie somit als Erwachsene höhere Ziele erreichen und wertvoller für eine zukünftige Gesellschaft werden. Beim heutigen Bildungssystem allerdings ist vorwiegend das Ziel, ein gleiches Niveau aller zu erreichen, dabei Schwächen und vermeintliche Fehler jedes einzelnen abzustellen, aber leider weniger die individuellen Stärken zu erkennen und weiter zu entwickeln.

Darum muss das BGE – als nächste Stufe der Demokratie – jeder Person, von der Geburt bis an das Lebensende, ein menschenwürdiges Einkommen – ohne jedwede Voraussetzung – zur Verfügung stehen. Die Stillung der Grundbedürfnisse sowie die soziale Teilhabe am gesellschaftlichen Leben müssen damit garantiert sein. Jede einzelne – für das Bündnis Grundeinkommen – abgegebene Stimme bringt uns dem bGE einen Schritt näher und ist gleichzeitig ein schmerzlicher Verlust für alle anderen Parteien, denn dieses Thema könnte längst Bestandteil jedes Wahlprogramms sein.

7. Listenplatz

Phillip Stephan Woyke

8. Listenplatz

Sebastian Tuch

9. Listenplatz

Steffen Dammann, 36 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder, Elektrotechnikermeister, aus Zerbst/Anhalt

Ich bin durch die immer noch unaufgelöste ökosoziale Frage zum Thema, als einem Lösungsansatz, gelangt. Das war im Jahr 2008, bei Attac Ortsgruppe Magdeburg und durch die Genug für Alle AG. Das bGE ist ein Weg weltweit Armut zu beseitigen und die Gesellschaften friedlich zu gestalten. Es bedeutet für mich ein selbstbestimmtes Leben für alle, sozusagen auf dem „Ponyhof“ statt im „Raubtierkäfig“.Das bGE immunisiert den Einzelnen gegen Existenzangst, wirkt als ständiges Streikgeld und setzt ungeahnte Potentiale frei.                                       Weiter Arbeiten trotz bGE? – Ja, jetzt erst recht!